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Mama's Rezepte - Endiviensalat mit Rips- oder Kernöl

Endiviensalat mit Rips- oder Kernöl
Diesen Salat gabs und gibt es nur zur Winterzeit. Er ist ein wenig hart und die grünen Blätter können fast bitter sein. Aber wenn man ihn gut wäscht, ruhig auch ein wenig im kalten Wasser schwimmen lässt und ihn dann nicht zu breit schneidet - diese schmalen Streifen können 1cm breit, aber auch noch viel schmäler sein – ist er wunderbar knackig und frisch und schmeckt dann auch besonders gut in Kombination mit allen möglichen anderen Salaten, aber auch mit kaltem und warmen Gemüse, sogar mit Obststückchen! – Aber da haben wir uns von Mamas Salat schon ein wenig entfernt und sind eher bei der heutigen crossover-Küche angelangt.

Wie bereitete nun meine Mama den Salat zu? Zuerst stellte sie ein paar Kartoffeln zum Kochen auf den Herd. Dann putzte sie den Endiviensalat und wusch ihn gut. Ein Tipp dazu: Den Salatkopf halbieren und je nachdem, wie viel man braucht, von einer Hälfte oder auch dem ganzen Kopf das äußere Grün wegschneiden und dann erst alles in Streifen schneiden. In kaltem Wasser mindestens dreimal waschen und gut abtropfen lassen. Die Kartoffeln schälen und noch warm in dünnen Scheiben über den Salat schneiden. Salzen, pfeffern, Apfelessig und ordentlich Kernöl – meine Oma verwendete dafür übrigens gern Ripsöl (das gelbe Öl ist allerdings gewöhnungsbedürftig, wenn man es nicht kenn…), - fertig!

Man kann den Salat natürlich noch besonders edel zubereiten und ein feines Dressing anrühren: mit Estragonsenf, Essig, ein wenig Rindsuppe und Öl, auch noch die Schüssel mit einer Knoblauchzehe ausreiben – super, vielleicht an einem Sonntag, wenn man mehr Zeit hat.

 

1 Endiviensalat, ein paar Kartoffeln, Salz, Apfelessig, Kern- oder Ripsöl.


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